PARTYMAUS, VOYEURE und Handywahnsinn – Introseiten 08.03.2006
Als ich den Stern laß – Ausgabe Neon - fiel mir auf, dass immer mehr Zeitschriften zur “Aufmunterung” der Leser – einigen Artiken oder Rubriken eine Art “Intro-Seiten” mit fotografischem, grafischen, oder lyrischem Anrspruch verpassten.
Warum nicht selbst einmal? Man stelle sich vor, es läuft eine wilde, lange Partynacht in einem Club und das “Danach”! Hier mein Beitrag PARTYMAUS:
Im Text steht:
PARTYMAUS
Die heutige weibliche Partygesellschaft ist froh, wenn sie um 5 .00 Uhr den Discobunker verlassen kann. Frisch ist man schon lange nicht mehr und der letzte Alkohol im Bauch bettelt um Wasser. Dann, wenn unten noch bunte Lichter toben und die U-Bahn nur noch stündlich fährt, steigen junge, attraktive Frauen aus den Bahnen. Sybille* (21) erzählt:…
unten im “Stern” stehen folgende Dinge:
- die ersten wachen Tauben
- leises andauerndes Piepsen im Ohr
- trotz Mantel kalt
- der letzte Blick auf den Akkubalken des Handys
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Nach diesem Intro, namens VOYEURE IM WWW, könnte ein Artikel kommen, in dem es um die “Durchsichtigkeit” im www geht. Seit Facebook, studivz, werkenntwen und Co. gibt jeder immer mehr Preis von sich, und fast alle können zusehen. Sind wir nicht alle Voyeure? Die meisten Klicks haben immer noch Internetseiten die pornografisches Material anbieten. Ist das unser Drang nach Befriedigung oder pure Neugierde?
VOYEURE IM WWW
Text links:
Sind wir Voyeure seit es das www gibt?
Text rechts unten:
Nein, trotzdem klicken sich jeden Tag Millionen Menschen auf pornographische Seiten.
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Dieses Intro könnte vor einem Artikel stehen, in dem es um das neue Statussymbol Handy geht. Fotofunktion und Musikzeugs ist der letzte Schrei – und wir stehen erst am Anfang! Was braucht man wirklich und wo liegt wirklich die Zukunft begraben?
PHOTOFUNKTION UND HANDYWAHNSINN
Subline:
Auf was Sie achten sollten und was Sie wirklich brauchen
Text:
Handys können mittlerweile durch schütteln erkennen, was sie gerade wollen. Ob Sie sich den neusten Ohrwurm runterladen und sich anhören oder gerade Ihren Namen googeln – und das ganz ohne Kabel. Wenn “Zurückgebliebene” noch über Jamba ihren Klingelton laden, schicken Technikfreaks über wireless network ihre ganze Musiksammlung auf den Handybildschirm.